VITA

„Im Kindergarten habe ich zum ersten Mal auf einer Zieharmonika gespielt, einer einfachen russischen Garmoschka. Da war ich fünf Jahre alt. Mein Großvater hat zehn Instrumente beherrscht, die hingen bei ihm zuhause alle an der Wand“
Vassily Dück ist geboren in dem kleinen sibirischen Städtchen Blagoweschenka in Rußland.
Er studierte in Novosibirsk/Russland am Staatlichen Konservatorium und legte neben seiner Solisten-Ausbildung auch sein Diplom als Musikpädagoge ab.
Als hochqualifizierter Künstler kann er heute auf eine ebenso umfangreiche wie rege Laufbahn zurückblicken.
Er spielte als Solist und Konzertmeister bei der Philharmonie Altai, im Kammerorchester der Stadt Barnaul und zusammen mit dem Staatliches Borisovs Velikorusskij Orchester Sibirien. Aufnahmen machte er für Radio Russia, bei ZDF/3sat und für Radiostationen der ARD, z.B. HR und WDR.
Von seinen zahlreichen Bühnenauftritten seien die in der Alten Oper Frankfurt am Main, im Gasteig München und im Schlossparktheater Berlin hervorgehoben . Nicht zu vergessen die Engagements am Theater Koblenz, am Theater Bremen sowie an der Oper Frankfurt. Und der Auftritt beim Sommerfest des Bundespräsidenten 2007 im Park von Schloss Bellevue Berlin.
Er ist Preisträger des regionalen Wettbewerbs „Creole – Preis für Weltmusik aus Deutschland“ 2007; des XXXII Premio e Concorso Internazionale Fisarmonica in Castelfidardo/Italien 2007 sowie des III. Astor-Piazzolla-Festivals in Lanciano/Italien 2008.
Welt der Musik – Musik der Welt
Vassily Dücks musikalische Expressivität und sein vitales Interesse an Stilen und Genres bilden die Basis für sein künstlerisches Schaffen. So reicht das Repertoire von Bachs Toccata und Fuge d-Moll bis zu Edith Piafs Sous le ciel de Paris und anderen französischen Musette-Evergreens.
Er arrangiert und komponiert, tritt auf als Solist wie auch als kongeniales Ensemblemitglied
- im Quartett „Mi loco Tango“. Dessen Kennzeichen: Argentinische Tangos von Astor Piazzolla (mit einem unverkennbaren Akzent aus Frankreich: Richard Gallioano) und italienische Filmmusik von Ennio Morricone, Nino Rota;
- im Trio „Acoustic Supreme“ (Pop & Jazz unplugged);
- im Duo „Schach-Matt“ (Balkanmusik) und
- im Duo mit der Sängerin und Bass-Balalaika-Spielerin Larissa Dück (Musik aus der Tiefe der russischen Seele).
Bei der Reihe „different colours“, dem Laboratorium für Weltmusik im Kulturzentrum „Die Fabrik“ in Frankfurt am Main, wirkt Vassily als Kurator und Akkordeonist mit.
Musik auf dem Theater zu machen ist zunehmend eine Herausforderung für Vassily Dück. Ein erstes Theaterprojekt – Piaf von Pam Gems – am Stadttheater Bielefeld 2002/03 führt später an das Nationaltheater Mannheim 2006/07/08.
36,9° – Brecht, Houellebecq, so der Titel der musikalischen Lesung des Theaters Willy Praml 2006 in Frankfurt. Eine Produktion mit Liebesliedern von Bertolt Brecht und Passagen aus Michel Houellebecqs Ausweitung der Kampfzone.
Für die Produktionen Der Sturm (Theater Koblenz 2010; Regie: Karsten Dahlem) und Ronja Räubertochter (Theater Bremen 2010/2011 Theater Bremen) schreibt, arrangiert und spielt Vassily zusammen mit dem Kontrabassisten Gregor Praml eigene Musik.
2011 wirkt Vassily in der Rolle des Akkordeonmusikanten Ivan in Die Fledermaus von Johann Strauß mit (Oper Frankfurt; Inszenierung: Christof Loy).
Nachklänge
„Vassily Dück ... ist eine Wunderkerze unter den Akkordeonisten. Sein Instrument ersetzt ein ganzes Orchester. Dück verfeinert und veredelt die Melodien, verscheucht jeglichen Kitsch und erzählt mit Tönen.“
Die Rheinpfalz
„Vassily Dück (ein wirklich Großer an seinem Instrument) wow!“
Pflasterstrand – Journal Frankfurt-Blog
„... der warme Ton des von Vassily Dück meisterhaft gespielten Bayans.“
Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung
„Wenn Vassily Dück solo spielt hörst du nur Musik, einfach nur Musik. Du lauschst. Und irgendwann fragst du: Welches Instrument ist das eigentlich?“
Prof. Dr. Heinz Schilling, Kulturpreisträger 2010 des Main-Kinzig-Kreises
„Er entlockt seinem Knopfakkordeon (Bajan) immer wieder überraschende, präzise und ungewöhnliche Töne. Große Fingerfertigkeit und perfekte dynamische Umsetzung machen den Vortrag von Vassily Dück zu einem Kunstgenuss.“
Theater Bremen


