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Frankfurt Colours Quartet

Vassily Dück, Matthias Frey, Deniz Köseoglu, Angela Frontera

 

Im Spätherbst 2011 haben sich vier in der Weltmusikszene bereits sehr bekannte Musiker aus Hessen neu zum „Frankfurt Colours Quartet“ (FCQ) formiert: Matthias Frey, Vassily Dück, Angela Frontera und Deniz Köseoglu.

Nach der Premiere am 9.11.2011 in der „FABRIK“ in Frankfurt ging das Quartett bereits im Dezember 2011 als „Kulturdiplomaten“ für das Land Hessen und die Stadt Frankfurt auf eine erste Tournee in den Süden Chinas. Ein Mitschnitt der Premiere und Interviews zur Tour wurden am 29.12.2011 vom Hessischen Rundfunk gesendet. Ein durchaus furioser und nicht alltäglicher Auftakt für eine neue Band – aber doch nicht ohne guten Grund: denn alle Bandmitglieder haben sich bereits als Solisten oder in anderen Ensembles als herausragende Interpreten einen Namen gemacht.

In dieser neuen Formation spielen sie auf Initiative von Peter Schneckmann zusammen, der selbst seit über 15 Jahren in unterschiedlichen Rollen in der Weltmusikszene aktiv ist: als Veranstalter, Juror für den Weltmusikpreis „RUTH“, Mitträger des „CREOLE-Hessen“-Wettbewerbs oder auch als Gründer der Reihe „local aliens“, die seit Ende 2010 als „different colours“ eine etwas veränderte Fortsetzung in der „FABRIK“ in Frankfurt findet.

Eine groovig-berauschende Reise von Frankfurt an den Bosporus, den Amazonas und nach Sibirien

In die Musik des „Frankfurt Colours Quartet“ fließen die Erfahrungen der vier Musiker ein, die sie in ihrer jeweiligen Heimat gemacht haben: Pianist Matthias Frey stammt aus Deutschland, Vassily Dück am Bajan hat seine Wurzeln in Sibirien, die Percussion von Angela Frontera ist von Brasilien inspiriert und schließlich bringt Deniz Köseoglu mit der Saz seinen türkischen Hintergrund mit ein. Gemeinsam mischen sie die musikalischen Traditionen ihrer Heimat mit modernen Elementen. Da kann es bei einem Tango einmal feurig und leidenschaftlich werden mit perlenden Läufen und harten Akkorden am Piano. Und dann wieder zart, wenn die „russische Seele“ mit einem Hauch von Wehmut durch das Bajan lebendig wird.

Die Musik des „Frankfurt Colours Quartet“ wurde von der Presse als eine „berauschende, manchmal leise und oft groovige Mischung“ beschrieben, die so auch als musikalischer Ausdruck für den multinationalen Hintergrund Frankfurts stehen kann. Eine lebendige Reise von Frankfurt aus an den Bosporus, den Amazonas und auch in die Wälder Sibiriens.

 

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